I promise, I am the Future

performativer Stadtrundgang, 2013

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Wie prägen Geld und freier Markt unser Leben und Denken, unser Fühlen und Handeln? Wie wirken sich ökonomische Abhängigkeiten auf unsere individuelle Entwicklung und unsere persönlichen Beziehungen aus? Welchen Einfluss hat Reichtum, welchen haben Schulden auf unseren je individuellen Möglichkeitsraum – in monetärer ebenso wie in moralischer Perspektive?

I promise, I am the future ist ein begleiteter Rundgang im Stadtraum, der dazu anregt, einander zuzuhören, und der zum Nachdenken einlädt: Über den Wert von Arbeit und Geld, über Solidarität in der Gemeinschaft und über Versprechen, die wir nie gegeben haben und trotzdem gewillt sind zu halten. Zu den Orten, die besucht werden, gehören unter anderem eine Privatwohnung und das ehemalige, monumentale Verwaltungsgebäude des Stahlkonzerns Hoesch an der Rheinischen Straße.

Das Projekt ist eine Koproduktion des Hartware MedienKunstVerein (HMKV) mit Urbane Künste Ruhr im Rahmen der Ausstellung Requiem für eine Bank und des New Industries Festival.

Mit: Andreas Beck, Vega Breitenstein, Pedro Sanz Castro, Gerhard Droste, Olga Fainchtein, Anouk Frerichs, Dietrich Luttner, Mullai Mohan, Karl Ratschmann, Bruno Schröers, Rasan Sivalingam, Karin Sonnenschein, Reinhard Stuttmann, Klaas Werner.

Konzeption und Regie: Jens Heitjohann
Dramaturgie: Aline Benecke
Projektleitung: Christina Pfrötschner
Kurator: Fabian Saavedra-Lara
Beratung: Johanna-Yasirra Kluhs
Photos: David Figura

Zum HMKV – Videotrailer des Projekts (Regie: David Figura)